Aladdin und die Wunderlampe

Vom Zauber der Liebe

Was würde ich mir wünschen, wenn ich unendlich viele Wünsche frei hätte? Jeder von uns hat sich diese Frage sicher schon einmal gestellt und zu träumen gewagt. So ergeht es auch dem Straßenjungen Aladdin, der eigentlich mit sich und seinem Leben wunschlos glücklich ist, bis er auf die schöne Jasmin trifft. Er beginnt zu zweifeln – ist es möglich, dass sich eine so bezaubernde, junge Frau in einen Straßenjungen verliebt? Oder wird seine Liebe nur erhört, wenn er Macht und Reichtümer besitzt?

Die literarische Vorlage zu „Aladdin und die Wunderlampe“, die uns zu diesem Musical inspiriert hat, ist das gleichnamige Märchen aus der Geschichtensammlung „1001 Nacht“.

Diesen Erzählungen wohnt ein ganz besonderer Zauber inne. Obwohl schon hunderte Jahre alt, transportieren sie auch heute noch gültige Inhalte. Das Streben nach Glück, die Hoffnung, es in materiellen Reichtümern zu finden, der Umgang mit gesellschaftlicher Ungleichheit und die Kraft der Liebe, die alle Grenzen überschreiten kann.

Und genau dieses „Grenzen überschreiten“ findet sich stilistisch und musikalisch in unserer Bearbeitung wieder. Sei es ein Schweben durch hunderte Jahre aus dem Heute in die Vergangenheit und zurück oder aber auch ein musikalisches Verweben von orientalischen und westlichen Leitmotiven, die unseren Aladdin auf seiner Reise begleiten.

Und so kann es passieren, dass sich ein Stein in einen Vogel oder eine Säule in einen Teppich verwandelt. Magische Momente, die Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen lassen.

Doch vor allem geht es in unserer Geschichte um die Liebe, die Liebe als stärkste Macht des Universums und darum, dass Aladdin und Jasmin letztlich nur zueinander finden, indem sie lernen, sich selbst so anzunehmen wie sie sind, ohne dem Anderen etwas vorzuspielen. Das ist der Zauber der Liebe.

Musik: Robert Persché
Liedertexte: Robert Persché
Buch: Persché/Braunendal
Arrangements: Christian Seisel
Video: Stadttheater Bühne Baden; filmpro.at

Hand in Hand (Aladdin und die Wunderlampe)

Musik: Robert Persché
Liedertexte: Robert Persché
Buch: Persché/Braunendal
Arrangements: Christian Seisel
Video: reziprok.at, Next Liberty Graz